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Wildblumen



Margeriten

Margeriten kannte ich bisher nur als Gartenblume, eine, die ich seit Kindertagen besonders mochte. Das änderte sich bis heute nicht, und als wir von unserem Teich in Castrop durch den Erinpark Richtung Förderturm fuhren, entdeckten wir eine ganze Wiese voller Margeriten, und stoppten beide gleichzeitig. Klar fotografierten wir, konnten uns von den herrlichen Bildern nur schwer trennen.

Zu den Bildern ein Text von Carlo Karges, Mitglied einer deutschen Rockband.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein
ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.


Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Tier, zum Narr, zum Weisen,
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.

Er weiß, dass er nichts weiß,
wie alle andern auch nichts wissen,
nur weiß er was die anderen
und er noch lernen müssen.
Wer in sich fremde Ufer spürt,
und Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich ungestört,
von Furcht sich selbst entdecken.

Abwärts zu den Gipfeln
seiner selbst blickt er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt,
nimmt er gelassen auf.

Der mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger,
als alle seine Erben.



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Der Text von Carlo Karges paßt nicht direkt zur Margerite, aber gefiel mir einfach, mehr nicht.