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Pflanzen für Schmetterlinge

Großer Schillerfalter
(Apatura iris)

Flug- und Raupenzeit

Der Große Schillerfalter fliegt von Mitte Juni bis Mitte August vor allem in den heißen Mittagsstunden. Am kühlen Morgen verharren die Tiere bewegungslos an ihren Schlafplätzen. Die grünen Raupen findet man von August bis Juni. In diesem Stadium überwintern die Tiere auch. Es gibt nur eine Generation pro Jahr.

Entwicklung

Die Weibchen legen ihre Eier einzeln, meist auf der Oberseite der Blattspitzen der Futterpflanzen ab. Die Raupen haben ab dem zweiten Stadium ihre typischen Kopfhörner. Sie fressen auf der Spitze des Blattes sitzend einen breiten Streifen des Blattes ab und lassen nur die mittlere Blattader unversehrt. Dadurch entsteht das typische Fraßbild der gespiegelten „Halbmonde“. Diese sind besonders bei dem rundlichen Blatt der Salweide ausgeprägt und stets ein Hinweis für das Vorhandensein dieser Spezies. Auch wenn sie ruhen, sitzen sie auf der verbleibenden Blattspitze. Die Überwinterung erfolgt auf einem Gespinstpolster an Zweigen, besonders an Astgabeln. Sie haben dabei eine dunklere, olivgrüne oder braune Farbe. Wenn die Raupen im Frühjahr wieder aktiv werden, verfärben sie sich schnell wieder zu einem kräftigen Grün. Sie verpuppen sich an der Unterseite von Blättern in einer seitlich abgeflachten, hellgrünen Stürzpuppe, die mit ihrer Aderzeichnung einem Blatt sehr ähnlich sieht.



Schmetterling
Schillerfalter

Wir fanden den Großen Schillerfalter nur einmal, am 4. Juni 2011 an der kleinen Holzbrücke über den Gerther Mühlenbach, wo es vom Ölbachtal in die Stemke geht. Die Lebensbedingungen für diesen Schmetterling sind am Rande der großen Lothringen-Halde sehr gut; dort wachsen auch einige Salweiden.


Da wir viel zu wenige Kenntnisse von den Lebensgewohnheiten des Schillerfalters hatten und wir auch die Salweide nicht kannten, greifen wir auf die Informationen von Wikipedia zurück. Im nächsten Jahr wird's sicher besser, wenn wir bewusster nach Schmetterlingen Ausschau halten.


Nahrung der Raupen

Die Raupen des Schillerfalters ernähren sich ausschließlich von breitblättrigen Weidenarten, wobei die Salweiden (Salix caprea) stark bevorzugt wird. Daneben findet man sie auch an Silberweiden (Salix alba) und Grauweiden (Salix cinerea)

Merkmale der Raupen

Die Raupen werden ca. 42 Millimeter lang. Sie sind kräftig grün gefärbt und haben gelbe Linien, die schräg nach hinten verlaufen. Auffällig sind ihre zwei Kopfhörner und ein spitz zulaufendes Körperende, das sie gleich aussehen lässt, wie Nacktschnecken.


Wikipedia

Vorkommen

Man findet sie in lichten Auwäldern und Laubmischwäldern. Wichtigster Anspruch an das Biotop ist die Anwesenheit von Weiden.

Lebensweise

Der Falter ist nur sehr selten an Blüten anzutreffen, dagegen besucht er oft feuchte Stellen am Boden und wird von Aas, Kot, Schweiß, aber auch von Teer und Benzin angezogen. Die Falter ruhen meistens auf Eichen sitzend mehrere Meter über dem Boden, wobei die Weibchen gerne im Kronenbereich fliegen und deswegen nur selten am Boden sichtbar sind


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