Herne/Herten/Gelsenkirchen

Ausflug zum Ewaldsee


22. April 2011

Vor ein paar Monaten bekamen wir von einem Freund einen Tipp, am Ewaldsee sei es sehr romantisch. Auf der Karte sahen wir die Nähe zur Halde Hoheward, und fuhren einfach los. Auf grünen Wegen erreichten wir Herne, auf grünen Wegen fuhren wir zum Rhein- Herne-Kanal. Unser erster Stop an der Brücke Richtung Hoheward. Grund: eine Ansicht, die mir lifestyleartig erschien, zumindest bemerkenswert.

Ein großes Foto, damit klar wird, was am Wegesrand geschah. Ich meine, die Griller waren jedenfalls einfallsreich, auch wenn der Erfolg den Aufwand zweifelhaft macht - viel Schaden für nichts, aber eine Marke gesetzt: WIR waren hier.
Am Kanalrand rastete eine Familie, auch mit Rädern unterwegs. Der Mann sprach mich an, schimpfte, beschwerte sich über die Sauerei. Klar, die Welt ist so, aber, mein Guter, warum setzt ihr euch DA hin?

Wir setzten uns nach einer schönen Tour fürs Bütterchen an den Ewaldsee. Am Wegesrand eine Übersichtstafel an einem Ausguck, Blick auf einen



































Tümpel, der keinen guten, sprich gesunden Eindruck auf mich machte; der Ewaldsee sah besser aus.




















Klar, wir machten eine Fahrt um den See herum, klar auch, dass wir erst mal nicht weit kamen. Die Tiere ließen uns anhalten und die Kameras einschalten. Susanne wurde von einer Haubentauchermutter fasziniert, mich lockte ein Waldbrettspiel ein paar Schritte in den Wald.




















Trotz der weiten Entfernung und der entsprechenden Bildqualität kann man wohl gut erkennen, dass die Haubentaucherküken bei Mutti auf dem Rücken sitzen. Und für mein Waldbrettspiel hatte ich so wenig Licht, dass ich hier ein besseres Foto vom Wegesrand zeige.

An der Seestelle, die das linke Bild zeigt, fand Susanne einen kleinen Käfer. Er stellte sich für einen Moment tot, um dann blitzschnell im Wald zu verschwinden.





















Ich glaube, der eigentliche Zweck unserer Reise erfüllte sich, als wir zurück auf die Bahntrasse fuhren: Aurorafalter im Überfluss. Beim Fotografieren gerieten wir beide wieder in einen zeitlosen Zustand, völlig erfüllt vom Treiben der Schmetterlinge, Bienen und Käfer.
































Ich möchte sagen: Das Glück (f)liegt am Wegesrand - man braucht es nicht mal suchen.
Für mich klar, dass Susanne das Bild des Tages machte: Eine Hummel, vertieft in eine Goldnesselblüte.


































Das ist die Wildblume des Tages:
Die Knoblauchsrauke ...


































... am Rande der alten Bahntrasse.





































Und das jetzt Bilder von den Aurorafaltern folgen, dürfte den Fachleuten klar sein. Weitere Fotos sind unter Heimische Tiere zu finden.






























Über 50 Kilometer gefahren, da gönnten wir uns in Herne natürlich ein Eis im "Dolce Vita". Mit einer besonderen Freude, unseren Freund dort begrüßen zu können.
Zwei Bilder noch von der Rückfahrt, die vielleicht zeigen können, wie viel Glück wir an diesem Tag erfahren konnten.


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