Dortmund

Revierpark Wischlingen

23. April 2011

"Laß uns mal wieder Richtung Dortmund fahren". Mehr Ziel hatten wir am 23. April 2011 nicht. Dann erinnerte Susanne sich an einen Revierpark, und wir fanden es beide gut, mal einen Vergleich zu unserem wohl vertrauten Gysenberg anstellen zu können.

Unser erstes erzählenswertes Erlebnis hatten wir an einem Bahnübergang, die Schranken runter. Ich schaute nach rechts und sah in etwas 200 Metern Entfernung einen weiteren Bahnübergang - Schranken offen. Ein Mann klärte uns auf: "Passiert hier öfter".
Also schoben wir unsere Räder einfach an der Seite vorbei.  Auf der anderen Seite eine "Person" in einem Auto mit laufendem Motor. Ich sagte, sie solle mal den Motor  aus machen, worauf sie sagte: "Dann gehe ich kaputt". Ja, so geht das - anderen die Luft verpesten aus reinem (und zweifelhaftem) Eigennutz. Erfreulich: Am Wegesrand konnte ich eine Aurora-Dame entdecken - und fotografieren

Die Anreise war nicht ganz leicht, keine wegweisenden Schilder weit und breit. Warum nicht an dem Radweg entlang der Autobahn ein kleines Schild? So machten wir einen ziemlich großen Umweg und kamen erst recht spät dort an. Immerhin hatten wir Muße genug, rechts auf eine Feldweg zu einem Teich zu fahren, und noch weiter Richtung Wildnis, um zu schauen, was es dort wohl zu entdecken gibt. Heraus kam nicht viel - wollte man dem kleinen Schmetterling, den Susanne mit ihren Argusaugen entdeckte, Unrecht tun: Ein Gelbspanner.


Die ersten Buschwindröschen

Wo ist der See? Klar, das war unsere erste Frage, und dort am Ufer auf einer Bank gönnten wir uns ein Bütterchen und eine Tasse Kaffee - aus der Satteltasche, versteht sich. Während der Rast verunglückte direkt vor uns ein kleiner Junge mit seinem Fahrrad. Susanne schien die Einzige, die sich für sein Unglück und den Schmerz interessierte. Wie gut, dass wir immer ein Erstehilfepaket dabei haben - wie wichtig gerade für Kinder, Hilfe zu erfahren, um Vertrauen zum Leben zu entwickeln.

Wir fuhren erst mal rechts um den See herum, dessen schilfbewachsenes Ufer uns einlud, nach Libellen zu schauen. Nun, ich will nicht sagen, es wäre das Paradies gewesen, aber wir fanden welche, Adonislibellen, die sich dort sonnten.

Susanne heute in Hochform. Sie fotografierte nicht nur Libellen,

        sondern fand auch eine Exuvie, die Hülle einer Libellenlarve.

Klar, wir schafften es nicht mal, um den ganzen See herum zu fahren. Auf den etwas 50 Metern Uferlänge hatten wir genug zu entdecken, unter anderem das Waldbrettspiel, das wir am Weg in einer Hecke fanden.

Zu unserer Freude sahen wir auch eine Pechlibelle (M), dazu ein gerade frisch geschlüpftes, noch nicht ausgefärbtes, Tier.

Selbst für die Landschaft fand Susanne mehr als einen Blick - immer wieder bewunderswert, wie sie das Kleinste sieht, ohne das Große aus den Augen zu verlieren, während ich mich gerne von einer Aufgabe fesseln lasse.

Fassen wir mal zusammen.
Unsere Ausflüge sind immer sehr schön. Wenn wir etwas zu kritisieren haben, geschieht dies nicht zu Lasten unserer Gefühle. Was uns hier auffiel war, dass wenig Betonung auf die Natur gelegt wird. Die Menschen sollen etwas machen, sollen die technischen (und kommerziellen!) Einrichtungen benutzen, anstatt den Blick auf das zu richten, was für sie DA ist:
Die echten Schönheiten unserer Welt,
Tiere und Pflanzen.

Die nächste dort geplante Veranstaltung ist

Das Schlagermove Party-Festival.

Damit ist aus unserer Sicht alles gesagt.
Und wie wenig uns die Wischlingen-Homepage gefällt, sagt der Link, der nach Wikipedia weist.


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