Werner Teiche

3. Mai 2011 - 1

Heute Nacht hatte ich einen sehr spannenden Traum. Er handelte vom Finale meines Weges, den ich ich in den vergangenen 25 Jahren ging, oder besser, auf dem ich voran geschoben wurde. Im Laufe des Tages, dessen inhaltlicher Verlauf eigentlich rein gar nichts mit diesem Weg zu tun hatte, stellte sich mir die Frage, ob das alles richtig sei, was ich so treibe, genauer gesagt, wie ich mich treiben lasse. Vormittags zum Werner Ortsteich, dann zu den Werner Teichen, dann nach Castrop zu unserem Teich und schließlich zurück an die Werner Teiche - über 9 Stunden mit einer Tätigkeit verbracht, die ander Leute vielleicht Müßiggang nennen würden. Egal! Was weiß ich schon, was wirklich richtig/notwendig ist in unserer derzeitigen Entwicklungsphase.

Es war ziemlich kalt, als ich zu der Stelle fuhr, wo mir vorgestern die Prachtlibellen ein Fest bereiteten. Nein, Libellen würden heute sicher nicht fliegen, dachte ich. Aber, das Denken alleine macht es auch nicht. Plötzlich sah ich sie, ein großer Flieger, landete, flog weiter, uund ich sah, wo sie sich hinsetzte. Nun folgt eine überraschende Meldung für Libellenkenner:

Die Saison der Blaupfeile ist eröffnet!

Es war ein offensichtlich frisch geschlüpftes Weibchen

Normalerweise sind sie auf dem Rücken braun, aber diese eben (noch) nicht.

Am 3. Juli 2011 fotografierten wir am Castroper Teich die junge Dame links, und am 18. Juli d.J. eine älteres Weibchen in Castrop am Deininghauser Bach.

Nun war ich "angefüttert" und stromerte noch eine Weile herum. Lohnenswert, da ich einen kleinen bunten Schmetterling fotografieren konnte, der mir nicht sehr bekannt vorkam. Unsere Recherche ergab:
Ein "Landkärtchen". Damit haben wir einen weiteren heimischen Schmetterling in unserer Sammlung.

Ich stöberte ihn in einem kleinen Feld mit kriechendem Günsel auf - und fotografierte einen dort auch ansässigen Löwenzahn wegen seiner besonderen Blütenform.

Die Wasservögel haben samt und sonders Junge. Das Bild links zeigt ein Küken der Kanadagänse beim Wildwassertraining, und rechts sehen wir die Kinderflotte der Nilgänse.

Für mich ganz interessant, wie vorsichtig der sonst sehr aggressive Schwanenvater um die brütende Teichralle schwimmt.

Zweieinhalb Stunden, die mal wieder wie im Fluge vergingen. Glück zum Nulltarif.

Drei weitere Seiten für diesen Tag folgen.


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