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Unser Weg

in eine

andere Welt


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Die Tatsache, dass eine (im konventionellen Sinn) technisch fehlerhafte Fotografie gefühlsmässig wirksamer sein kann als ein technisch fehlerloses Bild, wird auf jene schockierend wirken, die naiv genug sind, zu glauben, dass technische Perfektion den wahren Wert eines Fotos ausmacht.

Andreas Feininger

Jeder kann knipsen. Auch ein Automat. Aber nicht jeder kann beobachten. Photographieren ist nur insofern Kunst, als sich einer der Kunst des Beobachtens bedient. Beobachten ist ein elementar, dichterischer Vorgang. Auch die Wirklichkeit muss geformt werden, will man sie zum Sprechen bringen.

Friedrich Dürrenmatt

Photographieren, das ist eine Art zu schreien, sich zu befreien ...
Es ist eine Art zu leben.

Henri Cartier-Bresson

Ein Bild gibt uns das Gefühl, die ganze Welt in den Händen zu halten. Fotos sind Dokumente des Augenblicks, des Lebens, der Geschichte. Die Fotografie verwandelt die Welt in ein ewig fortbestehendes Angebot, aus der Wirklichkeit in das Reich der Fantasie, aus dem Schmerz in die Freude zu fliehen - durch das Fenster der Seele, das Auge.

Mario Cohen in Vogue


In der Philosophie wie in der Fotografie ist die Suche nach einem Standort der offensichtliche Aspekt.
Fotografieren ist philosophieren mit Bildern.

Vilém Flusser

Susanne und ich fotografieren noch nicht so lange, jedenfalls nicht so intensiv. Es begann glaube ich vor etwa drei Jahren mit den Edelsteinen. Wir suchten eine "Location", Orte, wo die Steine gut zur Geltung kommen. Damals hatten wir eine Konica-Minolta Z3, die wir uns teilten. Immer öfter sagte Susanne: "Gib mal". Trotzdem dauerte es eine ganze Weile, bis wir eine zweite Z3 anschafften. Heute fotografieren wir beide mit einer Panasonic FZ18. Warum, darüber reden wir später noch.

Unsere Fotoordner gehen zurück bis zu unserem Kennelernen vor fünf Jahren. Wenn wir in den Bildern blättern, erschrecke ich manchmal, wie "schlecht", besser, wie ahnungslos ich damals war. Ein Foto bedeutete mir nur Erinnerung an einen Moment, und das war sehr wenig. Ein Foto kann dank der kurzen Verschlusszeiten zeigen, was ein menschliches Auge nicht sieht. Andererseits kann ein Foto niemals eine Stimmung wiedergeben, die zwei Augen sehen, weil die Kamera kein "Herz" hat.

Diese Seite wird mit unserer weiteren Entwicklung wachsen. Einige Fakten unseres Fotografierens können wir aber jetzt schon klar beschreiben:

Wir verletzten und töten keine Tiere. Unsere Bilder entstehen alle in der Natur, und die Orte erreichen wir alle mit dem Fahrrad.
Wir fotografieren immer freihand, ohne Stativ, ganz selten mal mit Blitzlicht, aber so gut wie immer mit dem Modus "Manuelle Einstellung", bedeutet, wir stellen für jedes Foto die Blende und Verschlusszeit per Hand ein.

Für unsere Makroaufnahmen benutzen wir Nahlinsen, Achromaten, deren Glas eine besondere Güte hat. Ich fotografiere mit +3 Dioptrien, bedeutet, bis auf etwa 20 Zentimeter an die Tiere heran zu gehen. Susannes Spezialität ist, ohne Nahlinse bis auf einen Zentimeter an die Tiere heran zu gehen; sie kennt den Begriff "Fluchtverhalten" eher nicht - die Tiere haben Vertrauen zu ihr.
Ganz wichtig: Nur wenige unserer Fotos sind bearbeitet. Manchmal gebietet es die Situation, Fotos zu gunsten kurzer Verschlusszeiten dunkler zu machen - klar, die hellen wir auf. Besonders bei Makros kommt es zu sehr kontrastreichen Fotos - klar, die "entschärfen" wir. Bei einigen Fotos muss es sehr schnell gehen und es entsteht ein Querformat, wo Hochformat richtiger wäre - klar, die beschneiden wir. Aber wir "konstruieren" keine Kunstfotos, sondern zeigen genau das, was wir wirklich gesehen haben.

Als Schluss dieses ersten Anlaufs für unsere Seiten über  Fotografie, ein paar Zitate.

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