Freunde

Mathias

Interessanten Menschen, netten Menschen und besonderen Mneschen begegnen wir immer wieder. Im Februar lernten wir Mathias kennen. Das ganz Besondere an ihm ist: Er lernte verstehen, dass alles, was ihm von Au├čen widerfahren ist, auch mit seinem Innen zu tun hat.
F├╝r Menschen mit diesem Bewusstsein hat das zwei Konsequenzen. Sie beschuldigen andere Menschen nicht mehr, und sie arbeiten an sich, um ihr Leben freudvoller gestalten zu k├Ânnen.

Der Volksmund sagt:
Wie man sich bettet, so schl├Ąft man. Wir sagen:
Gute Freunde, gutes Leben.

Herzlichen Dank, Mathias.

Sehr erfreulich: Mathias nahm mein Angebot, auf seiner Seite auch schreiben zu k├Ânnen, an und schickte gleich den ersten Text.


├ťberraschungen ÔÇô und warum schreibe ich auf dieser Seite?

Ist es Euch schon einmal passiert, dass Euch das Leben Erfahrungen und damit Erkenntnisse schickt, die Eure vorherigen ├ťberzeugungen ├╝ber den Haufen warfen?

Die Frage w├╝rde wohl jeder bejahen. Es sind Schl├╝sselstellen in unserer Entwicklung, und sie kommen mehr oder weniger h├Ąufig vor. Ich vermute mal, je zahlreicher es diese Erfahrungen in einem Leben gibt, umso eigenst├Ąndiger ist man ÔÇô lebt sozusagen losgel├Âster von gesellschaftlichen Vorstellungen. Aber dies nur am Rande; das ist ein Thema ├╝ber das ich noch einmal separat schreiben m├Âchte.

Nun, meine feste ├ťberzeugung bis noch vor wenigen Monaten war jene, dass das Internet einerseits unheimlich viele Informationen enth├Ąlt, mit denen wir uns auseinandersetzen k├Ânnen, und dann unserem ÔÇ×WeltbildÔÇť entsprechend, hinzuf├╝gen, ignorieren oder ablehnen; andererseits, war ich der Meinung dass das Internet ÔÇô wenn genutzt in der zwischenmenschlichen Kommunikation, ein Werkzeug ist, das uns eher von einander trennt. Diese ├ťberzeugung entstand aus meiner Beobachtung heraus, wie Menschen sich oft in Kommentaren zu Nachrichten oder in Blogs, regelrecht gegenseitig bekriegen. Das hat nat├╝rlich mehrere Ursachen, nur lag f├╝r mich ein Grund in der Tatsache dass sich unsere Interpretationen ja nur auf das geschriebene Wort st├╝tzen k├Ânnen, da ja im Internet keine direkte Sinneswahrnehmung der Augen oder der K├Ârpersprache m├Âglich ist (und von Webcams halte ich nichts, die erscheinen mir auch unzureichend). Es ist eben leicht, missverstanden zu werden, weil Worte von verschiedenen Menschen unterschiedlich interpretiert werden k├Ânnen.

Aus dieser meiner Sicht heraus, hielt ich es f├╝r ausgeschlossen, in diesem Medium irgendjemanden zu treffen, wo aus Kommunikation heraus, etwas Wertvolles entstehen k├Ânnte. Ja bis ich dann Wolfgang im Internet traf. Aus der Kommunikation heraus entstand Vertrauen, und auf diesem aufbauend flossen Informationen, die f├╝r Entwicklung unheimlich f├Ârderlich  sein k├Ânnen. Und eine alte ├ťberzeugung von mir flog ├╝ber Bord, dass das geschriebene Wort im Internet nicht doch wertvoll sein kann. Dann n├Ąmlich, wenn sich auch das Pers├Ânliche im Geschriebenen auszudr├╝cken vermag ÔÇô so sehe ich es jedenfalls.

In diesem Sinne bin ich Wolfgang dankbar, dass er mir neben f├╝r mich wertvollen Erkenntnissen auch seine Seite zur Verf├╝gung stellte und m├Âchte hier in unregelm├Ą├čigen Abst├Ąnden nun immer mal wieder meine Gedanken zu verschiedenen Themen aufschreiben.



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Und fotografieren kann er auch.

Mathias' erster Text hier, die weiteren in einer Extra-Abteilung.