federleicht

leben



Unser Weg

in eine

andere Welt

Was im Prozess geschieht

Im Kern ist die Wahrheit ganz einfach, wenn sie sich jedoch ins Leben, in die menschliche Existenz hinein entfaltet, wird sie komplexer - der Grund, warum diese die Bilder begleitenden Texte entstehen.

Dieser entstand aus gegebener Veranlassung, und ich erlaube mir, die damit verbundene Vorgeschichte kurz zu erzählen.
Es ging um einen Edelstein, der gestern per Post ankam, eine Citrin-Spitze, ein wahrhaft edles Stück, das wir uns für Susannes Sammlung gegönnt hatten.













 Ich bat den Verkäufer um einen versicherten Versand, musste wegen der zusätzlichen Kosten noch mal schreiben, und schickte einen Link auf unsere Seite mit. Es kam folgende (gekürzte) Antwort:

Wir haben uns eure kreative Homepage mit Freude
angesehen. Demnächst versuche ich, Naturcitrine von Tibet zu erhalten. Bis jetzt habe ich nur stark verletzte Kristalle gesehen und erwarte
sammlerisch Anspruchvolleres.


Da hat's bei mir ordentlich "geschnackelt". Stark verletzte Steine? Wir haben bisher die tollsten Bilder von derartigen Steinen machen können. Warum gerade von denen? Die Lösung ist zum Andenkopffassen einfach:
Traumatische Energie hat auch mit Verletzung zu tun. Und vermutlich liefern verletzte Steine genau die "richtigen" Informationen für DIESE Ebene.
Im Grunde sind ja alle Steine mehr oder weniger verletzt. Sie werden aus einem Massiv heraus gebrochen, an ihnen wird gesägt, geschliffen und poliert; sie sind heimatlos geworden.

Als ich meine Einsichtnahme in Zusammenhänge abgeschlossen hatte, meldete sich plötzlich mein Körper. Zum Klo schaffte ich es gerade, das Erbrechen am richtigen Ort machte da schon mehr Mühe.
Und da ich gerade beim Thema bin: Gestern kam ich am Abend gegen 20 Uhr nach Hause, matt, müde, inaktiv, was seltenst vorkommt. Ich lag dämmernd auf dem Bett, telefonierte noch kurz mit Susanne und schlief bis zum nächsten Morgen um 10.30 Uhr - 12 Stunden. Am Nachmittag waren wir ein paar Stunden mit Fotografieren und anschließend mit dem Betrachten der Bilder beschäftigt gewesen, ganz sicher die Ursache für mein desolates Befinden.

Nun zum Thema.
Über die Funktion und das Wesen der Psyche ist wenig Konkretes bekannt, gleichwohl wird zunehmend von psychischen Problemen gesprochen. Hört sich an, als würde DIE Psyche ein Problem sein. Das ist nach meiner Auffassung falsch, da ich glaube, dass die Psyche ein völlig neutrales Organ ist. Sie dient - auf einer ihrer Ebenen - der reinen Informationsverarbeitung: Wer also im "Eingemachten" Grünkohl hat, wird schwerlich etwas anderes auf den "Tisch" bekommen.

In die Psyche werden auch traumatische Informationen eingespeist, und hier wird Energie generiert - und verteilt. Das eigentlich Problem sind die Verknüpfungen. In der Psyche stoßen alte und neue Informationen aufeinander, und hier werden Ängste und Verwirrungen in Verhalten umgesetzt. Zudem gibt es eine Verbindung vom Geist über die Psyche zum Körper. Bedeutet im Klartext: Verwirrung und Angst manifestieren sich auf der körperlichen Ebene.
Es ist ganz einfach, jedenfalls in dem Schema, wie ich denke, dass das menschliche System funktioniert.

Ein Mensch, der mit Absicht (Willen) an der Veränderung seiner Befindlichkeiten arbeitet, wird immer mit dem Kopplungseffekt zu tun haben. Ändert er sein Verhalten, wirkt sich das (über die Psyche) auf seinen Geist und seine Gefühle aus. Ändert er seinen Geist (Ideale/Einstellungen) oder/und seine Gefühle (z.B. sein soziales Engagement), wird sich der Körper melden mit Störungen. Wenn sich Blockaden auflösen, geht das nicht ohne Schmerzen. Wer sich entgiftet, kennt das Problem: Er fühlt sich in diesem Prozess vergiftet - was ja auch der Fall ist, wenn Gifte durch seinen Körper (ab-)fließen. Es gibt aber auch soziale und mentale Gifte, die ebenfalls eine entsprechende Reaktion hervor bringen, wenn man daran rührt bzw. sie auflöst.

DAS muss man also wissen:
Gesundheit gibt es nicht zum Nulltarif. Es braucht erstens eine konkrete Absicht, gesund werden zu wollen, und es braucht den Mut, durch die Schmerzen der verschiedenen Auflösungsprozesse zu gehen. Denken wir nur an die "bitteren Pillen", die wir zur körperlichen Gesundwerdung schlucken mussten, und denken wir auch an die bitteren Pillen, die wir durch Enttäuschungen verpasst bekamen.

Leider, so möchte ich sagen, gibt es für den Weg durch die "Schmerzen" keine Alternative. Aber es gibt Hilfen. Eine möchte ich hier nennen, und einige werden meinen Spruch des Tages verstehen:

Wende dich den Kindern zu,
dann wenden sich die Engel zu dir.

Niemand wird die Welt besser machen oder gar retten können, aber jeder kann die Zuwendungen leisten, die IHM in seinem Rahmen möglich sind. Dazu gehört nicht viel: Eine Geste, ein Lächeln, ein kleines Geschenk, ein guter Gedanke. Jeder Mensch, davon bin ich fest überzeugt, kann hinaus gehen und eine bessere Welt suchen:
Sie ist nicht weit von ihm entfernt.

Es geht keinesfalls - und ging niemals - um die Frage nach Gut und Böse. Beides ist immer eine relative Betrachtung. Es gibt nur eins, was objektiv für alle Menschen gilt:
Besser werden!

Diesem zentralen Anliegen des Lebens möchten wir im Rahmen unserer existentiellen Möglichkeiten dienen,
nicht mehr und nicht weniger.


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05 Text zu "Hilfeleistung"


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