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Sonderseiten 5.1

(Der Flügelschlag des Schmetterlings)

Thema:

Flughafenbau in Berlin

Nun, gegen was oder für was setzt sich der BVBB ein? Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es um den Neubau des Großflughafens in Berlin- Schönefeld.
Damit klar wird, gegen WAS der Verein konkret kämpft, hier ein Textauszug (die Vergrößerung der Schrift stammt von mir):

Wer mit den Begriffen

natur frevel straftat (ich arbeite an einer Strafanzeige)

googelt, kommt u.a. auf die Seite des
BVBB - Bürgerverein Berlin-Brandenburg e.V.

Sehr spannend, was ich auf deren Homepage fand.
Eine Kernaussage lautet:

Am 21. Juli 2003 berichtet „Der Spiegel“ unter der Überschrift „Bomben im Bunker“ dass der Ausbau des Berliner Flughafens Schönefeld durch Altlasten und Bunkeranlagen gefährdet sein könnte. In dem «Spiegel»-Bericht heißt es, noch zu DDR-Zeiten seien bei Bauarbeiten auf dem Gelände Munition und Waffen gefunden worden. Vor allem aber hätten Geologen «verdeckte Hohlräume» festgestellt - Reste unterirdischer Bunkeranlagen, in denen sie «noch Munition und voll getankte Flugzeuge» vermuteten. In einem Bericht der DDR-Luftfahrtgesellschaft Interflug vom November 1988 stehe, es werde «immer deutlicher, dass die generelle Freimachung des Flughafens Berlin-Schönefeld nicht durchführbar ist».
Am selben Tage wenden sich BVBB und Schutzgemeinschaft mit einer gemeinsamen Erklärung an die Öffentlichkeit und fordern den sofortigen Abbruch des Planfeststellungsverfahrens: „Nach Akteneinsicht im Ministerium für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr, Potsdam sind Schutzgemeinschaft und BVBB der Überzeugung, dass Gemeinden, weitere Träger Öffentlicher Belange und Tausende betroffene Bürger nicht zu der Ergänzenden Unterlage ihre Einwendungen erhoben haben, die die FBS mit Datum vom 17.03.03 bei der Planfeststellungsbehörde des Potsdamer Ministeriums eingereicht hat. Die zur Einwendung ausgelegte Unterlage ist nicht identisch mit der Ergänzenden Unterlage, die die FBS am 17.03. 03 eingereicht hat. Schon aus diesem Grunde fordern Schutzgemeinschaft und BVBB den sofortigen Abbruch des Planfeststellungsverfahrens, dass nun erwiesenermaßen parteiisch zu Gunsten der Gesellschafter Berlin, Brandenburg und Bund durchgeführt wird.

Mit Behauptungen, falschen Angaben und ausgemachter Planungslyrik wird auch in dieser manipulierten  Unterlage der Versuch unternommen, Katastrophengefahr, Lärmbelastung, Vernichtung von privatem Eigentum und die zu erwartende Verslumung der betroffenen Gemeinden zu vertuschen.

Die Gefährdung des Trinkwassers aus dem für Berlin lebenswichtigen Wasserwerk Friedrichshagen,

die Zerstörung aller Erholungs-, Naturschutz – und EU - geschützten FFH -Gebiete im Südosten und Süden Berlins wird verschwiegen.

Zudem wird im ausgelegten Papier wiederholt die schwere Dioxinkontamination von Wasser, Wald und Flächen, ausgehend vom stillgelegten Klärwerk Diepensee, unterschlagen. Gipfel ist die Vertuschung der Wahrheit über die auf dem Gelände des Flughafens Schönefeld vorhandenen militärischen Altlastengefahren aus Folgen des zweiten Weltkriegs. Noch immer wird nicht zugegeben, dass die Interflug und ihre Sicherheitsabteilung, der Munitionsbergungsdienst der ehemaligen Volkspolizei und Altlastenexperten der ehemaligen DDR vor der fachgerechten Beräumung von Granaten, Blindgängern und anderen gefährlichen Munitionsrückständen kapituliert haben, indem erklärt wurde „Auf faktisch jedem Quadratmeter aufgenommenen Boden wird Munition gefunden.“ und  „Dabei wird immer deutlicher, dass die generelle Freimachung des Flughafens Berlin-Schönefeld…nicht durchführbar ist.“
In den darauf folgenden Tagen ergehen sich FBS und das brandenburgisches Verkehrsministeriums in Rechtfertigungen, in denen Gefahren aus Munitions- und Kampfmittelvorkommen auf dem Gelände des Flughafens geleugnet werden. Dass bis zum heutigen Tage keine Munitionsfreistellungserklärung für das gesamte Gelände, also sowohl das Gelände, auf dem der laufende Flugbetrieb absolviert wird, als auch das Planungsgelände des Großflughafens, vorliegt, wird wohlweislich verschwiegen.

Wie schon beim Problem der Dioxinkontamination wird auch in der Frage der militärischen Altlasten und umfangreich vorhandener Bunkersysteme immer nur das zugegeben, was nicht mehr bestreitbar ist.

Offensichtlich spielen auch hier die verantwortlichen Ministerien und Behörden das Spiel der Gesellschafter (Berlin, Brandenburg, Bund), die ohne Rücksicht und mit allen Mitteln ihre Flughafenentscheidung durchsetzen wollen.

"Wir dürfen den Schutz unsere kostbaren Natur – und Erholungsgebiete nicht naturfeindlichen wirtschaftlichen Interessen und einer in Wahrheit desinteressierten Politik überlassen. Wir müssen helfen Schluss zu machen mit dem Frevel. Unsere Naturschutz – und Erholungsgebiete müssen wir auch für die künftigen Generationen zu schützen".

Mit geht es auf dieser Seite darum, zu beschreiben, wie Menschen im Staatsdienst und Menschen in Behörden FÜR den Staat arbeiten.

Sie treffen in diesem Fall Entscheidungen für einen Fortschritt, dessen  Ergebnisse erwiesenermaßen den Namen nicht wert sind.

Sie treffen Entscheidungen gegen die Interessen vieler Bürger - von denen sie sich bezahlen lassen - und handeln nach Belieben, kaltschnäuzig und rücksichtslos, mit selbstgemachten amoralischen Regeln. So würde ich einen Verbrecher beschreiben.


LINK zum 
BVBB

Was sagt der federleicht-Schwan dazu:

"Der Wahnsinn trägt Namen".

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