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Der Mensch und Bürger - davon gehe ich aus - möchte nur in Ruhe und Frieden leben, sein schicksalhaftes Leid mit ein bisschen Glück mildern. Aber auf der "anderen Seite" walten im Rahmen eines Größenwahns ganz andere Ideen.

Der Geschäftsführer der Projekt- Planungsgesellschaft Schönefeld GmbH, Herr Pieper, soll in einer Sitzung gesagt haben:

"Die Träger öffentlicher Belange (gemeint sind offensichtlich: das Brandenburger Ministerium für Landwirtschaft, Umweltschutz und Raumordnung (MLUR), das Landesumweltamt (LUA), die Untere Wasser- und Bodenschutzbehörde des Landkreises Dahme-Spreewald (UWB LDS) und der Märkische Abwasserzweckverband (MAWV)) hätten von der Gefährlichkeit der Altlasten gewusst, hätten jedoch nichts dagegen unternommen".

Sonderseiten 5.2

(Der Flügelschlag des Schmetterlings)

Thema:

Der Dioxin-Skandal

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Für die Natur, des Menschen Gesundheit und unsere Schmetterlinge

Vorsorglich bleibt das Problem von dioxinkontaminierten Klärschlämmen und der Zustand des stillgelegten Klärwerkes in den Antragsunterlagen zum Neubau des Großflughafens, der das Gelände des Klärwerkes unter der neuen Start- und Landebahn begraben soll, in den Antragsunterlagen unerwähnt. Eine Sanierungsanordnung will man wegen der gesetzlichen Vorgabe einer vor Baubeginn notwendigen Aufklärung mit nachfolgender Sanierung von Altlasten aus Kosten- und Zeitgründen für den Vorhabensträger, die FBS GmbH, unbedingt verhindern. So einigen sich die staatlichen Umweltschützer mit dem Umweltstörer, dem privaten Unternehmen FBS GmbH, darauf, den seit 1998 andauernden Zustand der Lagerung von 800 t dioxinhaltigen Klärschlämmen im Absetzbecken des stillgelegten Klärwerks Diepensee zu belassen.

Texte von der Homepage des BVBB - dort steht der ganze Text über diesen Skandal. Link am Ende der Seite

Vorgeschichte
Das Klärwerk (Berlin-Diepensee) wurde 1969 eigens für die Abwasserentsorgung des Flughafens Schönefeld erbaut und war bis 1998 in Betrieb. Es ist das einzige Klärwerk, dass je ausschließlich für die Abwasserentsorgung eines Flughafens gebaut wurde. Üblich ist es sonst, Flughafenabwässer in kommunale Klärwerke zu entsorgen, weil durch den hohen Anteil kommunaler Abwässer eine bessere Verdünnung gegeben ist. Seit 1994 weiß man aus Untersuchungen, dass die Abwässer und Schlämme nicht nur durch Schwermetalle, wie bereits zu DDR-Zeiten bekannt, sondern vor allem durch hohe Konzentrationen an Dioxinen und Furanen belastet sind. Diese stammen vom pentanchlorphenolhaltigen Desinfektionsmittel „Fesiapin L“ aus den Bordfäkalientanks der Flugzeuge. Im Tagesspiegel vom 22.03.02 plaudert der Flughafen- Sprecher Kieker aus dem Nähkästchen: „Das Dioxin stamme aus einem russischen Desinfektionsmittel für die Toiletten in den Flugzeugen aus den Zeiten vor der Wende...“ „Das Mittel habe auch das Gift enthalten. Verwendet worden sei das Desinfektionsmittel von allen osteuropäischen Fluggesellschaften. Beim Entsorgen der Flugzeuge sei es zur Kläranlage gebracht worden, wo sich das Dioxin am Beckengrund abgesetzt habe. Weil das Becken zu DDR-Zeiten nach Regenfällen häufig übergelaufen sei, habe sich das Gift auch im Boden ringsum ausgebreitet.“

Mit diesem Bericht erfolgt eine weitere Dokumentation, in welcher Art und Weise "der Staat" gegenüber Menschen handelt, von denen er Mitarbeiter-Menschen bezahlt, um Verantwortung für sie (das Volk) zu übernehmen.
Es geht darum zu belegen, dass nicht Menschen - und schon gar nicht Tieren und der Natur - Fürsorge und Würde zuteil werden.
Das Gegenteil ist der Fall.

Der BVBB zieht ein Fazit

In einer unheiligen Allianz arbeiten Vertreter brandenburgischer Umweltschutzbehörden mit dem im staatlichen Besitz befindlichen umweltkriminellen Unternehmen, der FBS GmbH, konzertiert zusammen, um die vom Dioxinschaden betroffenen Menschen unwissend zu halten.

Und weiter:
Wirtschaftliche Ziele, wie die Errichtung eines Großflughafens, die Vermeidung von unkalkulierbaren Kosten und das Vorhaben verzögernder Zeitaufwendungen, als Vorgabe von Politik und Regierungsverantwortlichen, haben höchste Priorität vor kleinkarierten Mäkeleien ewiger Querulanten -

der Bürger und Steuerzahler
wurde zum Feind erklärt.


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