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(Der Flügeschlag des Schmetterlings)

Thema:

"Straftaten gegen die Umwelt"

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Es gibt Gesetze zum Schutz unserer Umwelt. Die Deutschen, Weltmeister im Erfinden von Gesetzen und Vorschriften, belegten dieses Ressort natürlich auch. Hier erst mal ein Text.

Vorschriften, § 324 - 330d StGB

Urteile, Aufsätze, Besprechungen
Neunundzwanzigster Abschnitt:


Straftaten gegen die Umwelt

§ 330
[Besonders schwerer Fall einer Umweltstraftat]

(1) In besonders schweren Fällen wird eine vorsätzliche Tat nach den §§ 324 bis 329 mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter

    ein Gewässer, den Boden oder ein Schutzgebiet im Sinne des § 329 Abs.3 derart beeinträchtigt, daß die Beeinträchtigung nicht, nur mit außerordentlichem Aufwand oder erst nach längerer Zeit beseitigt werden kann,

    die öffentliche Wasserversorgung gefährdet,

    einen Bestand von Tieren oder Pflanzen der vom Aussterben bedrohten Arten nachhaltig schädigt oder

    aus Gewinnsucht handelt.

(2) Wer durch eine vorsätzliche Tat nach den §§ 324 bis 329

    einen anderen Menschen in die Gefahr des Todes oder einer schweren Gesundheitsschädigung oder eine große Zahl von Menschen in die Gefahr einer Gesundheitsschädigung bringt oder

    den Tod eines anderen Menschen verursacht,

wird in den Fällen der Nummer 1 mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in den Fällen der Nummer 2 mit Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren bestraft, wenn die Tat nicht in § 330a Abs.1 bis 3 mit Strafe bedroht ist.

(3) In minder schweren Fällen des Absatzes 2 Nr. 1 ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren, in minder schweren Fällen des Absatzes 2 Nr. 2 auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.

Wer auf den Seiten des BVBB stöberte, wird in den Texten immer wieder auf den Namen "Manfred Stolpe" gestossen sein. Er tat sich besonders hervor, wenn es um Bagatellisierung/Verleugnung/Vertuschung von "Umweltsünden" ging. Anlässlich seines letzten Geburtstages versammelten sich viele der politischen Größen um ihn und konnten gar nicht genug der lobenden Worte für diesen Mann finden.

Nur wenige Leser kennen eine meiner gravierendsten Schwächen: Ich assoziere, und zwar unfreiwillig. So und nicht anders fand ich folgenden Text:

Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus –
das heißt, dass man
unter Gleichgesinnten
solidarisch ist und zusammenhält.

Verbrechern sagt man nach, dass sie verschworene Gemeinschaften bilden. Die "kleinen" Leute dagegen bekämpfen sich gegenseitig bis aufs Blut. Wegen mir könnte das gerne umgekehrt sein.



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