Sonderseiten 5.5

(Der Flügelschlag des Schmetterlings)


Thema:

"Das System, in dem wir leben"

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Für die Natur, des Menschen Gesundheit und unsere Schmetterlinge

Verschiedenste Arten von Wahrnehmungen seiner Welt machen den Menschen zu dem, was er ist. Einerseits entstehen durch seine Erlebnisse objektive Informationen, andererseits verknüpft er damit (s)eine subjektive Bewertung.

Wir leben in einer Welt, in der sowohl im Großen als auch im Kleinen, Probleme auftauchen. Für eine Analyse brauchen wir nur die objektiven Daten.

Ich glaube, wer sich mit Emotionen vor den analytischen Karren spannt, taugt eher zum Politiker. Wer sich NUR der Intelligenz bedient, nutzt die Probleme sehr egozentrisch zu seinem Nutzen und ist eher an der Förderung von Problemen, als an ihrer Lösung interessiert; ein Fall für die kriminelle Szene. Beide analytischen Spielarten, das möchte ich betonen, sollte man - ganz wertfrei - als notwendige Elemente der Ordnung betrachten.

Nun mal konkret:

Auf der politischen Bühne - folgend in den Ministerien und den verwaltenden Behörden - agieren Menschen, die die Interessen der Bürger nicht nur missachten, sondern sie verletzen. Auf sie paßt das geflügelte Wort: "Den Bock zum Gärtner machen". Sie bedienen sich dazu der Steuern, genauer gesagt der Arbeitsleistung der Bürger. Sie müssen ihr Tun auf zweierlei Weise absichern: Einerseits durch Gesetze und andererseits durch Polizei und andere "Sicherheitsorgane". Bürger, die die Verletzung ihrer Interessen weder finanzieren noch sie sich gefallen lassen wollen, gelten, glaube ich, als Anarchisten; jedenfalls werden sie so oder so bekämpft - versteht sich ja von selber.


Was folgert aus meiner kurzen Systembeschreibung?










A. Bürger müssen sich vor der direkten und indirekten Staatsgewalt schützen.
Sie tun dies, indem sie Gerichte anrufen;
sie tun dies, indem sie Bürgerinitiativen und Vereine gründen;
sie tun dies, indem sie ihr Wahlverhalten verändern;
sie tun dies, indem sie ihre nicht-adressierbare Wut gegen Anderes richten;
sie tun dies durch Verdrängen, Verfälschen ihrer Wahrnehmungen oder Betäubung;
sie tun dies durch Flucht in die Krankheit - oder wandern einfach aus.
Flucht, Angriff, Ignorieren, das sind KEINE echten Lösungen!

B. Bürger wehren sich
Tatsächlich können sie sich gegen DAS Prinzip nicht wehren: Es existiert, weil es ein schöpferisch begründetes Recht hat.
Hört sich furchtbar an und kann hoffnungslos machen, aber wer in die Geschichte schaut, kommt nicht umhin festzustellen, dass Revolutionen die vormaligen Zustände nur in anderen Masken präsentierten. Realität ist: Trotz aller Heiligen und Humanisten, Götter und Gelehrten, Forscher und Wissenschaftler regiert auf der Welt der Wahnsinn auf allen Ebenen, die uns bisher bekannt sind; ich erspare mir die Aufzählung.

C. Viele Bürger sind die Verlierer
Die Anständigen sind die Dummen; Verbrechen lohnen sich. Das sind  meine ECHTEN Beobachtungen und Erfahrungen. Und es ist schwer, sich nicht in den Sumpf von "Auge um Auge, Zahn um Zahn" ziehen zu lassen. Viele gehen, können nur den "leichten" Weg gehen und machen mit im Spiel "Jeder gegen Jeden". Was ihnen bleibt ist eine doppelte Wut, eben die Emotion, die ihre Gefühle platt macht. Dabei schaffen nur Gefühle die Ebene für eine Lösung.


D. Gegen was richtet der Bürger seine Wut?
In den seltensten Fällen gegen die herrschende Macht, und selten geht er schlechte Allgemeinzustände pragmatisch an. Schauen wir genauer auf diese zerstörerische Erregung, entdecken wir mehrere Wurzeln. Es entsteht Wut:

- gegen Missbrauch,
- gegen Verrat,
- gegen die eigene Ohnmacht und
- gegen die eigene Verantwortungslosigkeit.

Ich verweise an dieser Stelle (nochmals) auf die Bücher von Don Miguel Ruiz. Seine Ideen sind zwar die richtigen, aber nicht leicht zu praktizieren. Nach meiner Auffassung braucht es zur Umsetzung viel mehr Solidarität - damit die "normalen" Menschen sich mit ihrer Veränderung nicht verrückt fühlen müssen.

E. Fazit
Nach meinem Dafürhalten geht es weder mit dem System noch gegen das System, sondern nur am System vorbei. Der Kampf gegen Willkür, Ungerechtigkeit, Maßlosigkeit und Unvernunft (nenne ich in der Summe "Wahnsinn") ist nicht nur aussichtslos. Das sich Wehren verbraucht genau das an Kräften und Aufmerksamkeit, die der Einzelne auf sich selber richten könnte - und müsste. DORT ist die Lösung, nicht im Außen. Wer sich gegen das System wendet, hat verloren und IST verloren für eine Bewegung, die sich vom "Kern des Übels" abwendete.

Glückauf!

Und ich sage dazu, dass wir für eine Wende hin zur Vernunft kein Glück brauchen. Das System war bereits "tot", als es geboren wurde. Wer's nicht glaubt, möge in die Welt der Schmetterlinge eintreten.


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