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Unser Weg

in eine

andere Welt

Unsere Libellengeschichte
- 43b -

14. August 2010


Libellen und andere Insekten

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Mein Schlusssatz von der letzten Seite lautete:
... wenn Susanne dabei gewesen wäre, hätte es mich nicht hin zur Ruhr getrieben, um Neues entdecken zu können.
Ich schrieb das nicht, weil, wenn ich mit Susanne unterwegs bin, sie mir "ein Klotz am Bein" ist.
Susanne handelt von ihrem Wesen her anders. Sie ist gefühlsmäßig um einiges mehr mit den Libellen am Werner Ortsteich verbund, als ich es je sein werde. Sie liebt diese Libellen, und sie ist gerne bei IHNEN.
Klar, das Miteinander ist ja auch ein Reichtum an Gefühlen; was braucht es da mehr. Mir reicht das nicht, weil mein Wesen anders ist. Ich will erobern, entdecken, viel Vielfalt sammeln - ja, der Jäger und Sammler dominiert bei mir.
Insofern wollte ich mit meinen Worten ausdrücken, dass Susanne mich an ihrem Reichtum teilhaben läßt, auch, dass sie mich in dieses Reich führt, einführt in ihre Welt und meine Gefühle dadurch eine Chance haben, zu wachsen. Alles klar?

Mein Weg führte mich über den Ümmingersee (den Reiher habe an dem kleinen Teich fotografiert) zum Kemnadersee und weiter hin zur Ruhr. Die Bilder von der Blutroten Heidelibelle entstanden an dem kleinen stillgelegten Seitenarm des Sees, an dem ich bereits einmal das Vergnügen der Begegnung hatte.

Dieses Fleckchen Erde ist echt ein Stückchen Paradies, eine Wiese mit Blumen und geschäftigem Treiben der dort wohnenden Tiere.

Ein nicht so sehr großes Vergnügen bedeutet das Verfolgen (mit den Augen) einer fliegenden Libelle. Das wird gut sein für die Stärkung der Augenmuskulatur, aber nach ein paar Minuten kommt das Gefühl, man würde sich den Kopf abdrehen. Hier und heute geschah es wieder, dass ich fasziniert eine Königslibelle beobachtete, hier hin dort hin, mit einer anderen Libelle kämpfen, hin und her. Dann setzte sie sich, und dann kam, was eigentlich immer passiert, wenn eine fotografierbereit Libelle in meinem Bewusstsein auftaucht - ein gewisser Schrecken, Adrenalin versetzt meinen Körper in Alarmbereitschaft. In diesem Fall gehörte auch eine Portion Wagemut dazu, weil sie am Ufer saß und ich mich weit hinaus lehnen musste, um sie in den Fokus zu bekommen.

Besonders gut wurden die Bilder zwar nicht - dafür war die Entfernung zu ihr zu weit, aber eine Königslibelle ist eben eine Königslibelle, besonders wertvoll wegen des fast abgedrehten Kopfes.
Klar, ich konnte in diesem Paradies nicht lange verweilen, man könnte woanders ja etwas Wichtiges verpassen. Weiter gings am Kemnadersee entlang, wo die Ruhr an einem Sperrwerk wieder aus dem See heraus fließt.

Weiter gings Richtung alte Schleuse. Dort haben wir auch schon tolle Fotos gemacht, ein Ort, an dem wir immer gerne sind.

Dort, das wusste ich, halten sich Gebänderte Prachtlibellen auf, und ich hatte das Glück, eine, bzw. ein Mänchen, zu erwischen.

Später stellten wir fest, dass es sich hier um eine Gemeine Federlibelle handelt. Was mir unbewusst aufgefallen war, war die besondere Gestaltung der Beine, die mit einer Art Schild versehen sind - typisch für diese Art.
Mehr zufällig entdeckte ich auch das Weibchen, die, bis auf die Beine, so ganz anders als das Männchen aussieht.

Es sollte die einzige Begegnung mit der Federlibelle bleiben. Ja, so hat meine Umtriebigkeit eben manchmal seine Vorteile.

Es bleiben einige Bilder nachzureichen.

Leben auf der Ruhr, Leben an der Ruhr
Bei meinem Beobachtungsgang entdeckte ich eine Kleinlibelle mit einem etwas anderen Aussehen. Was genau konte ich nicht sagen, aber beim Fotografieren faszinierten mich ihre tollen blauen Augen.

Dieser Herr schaffte eine leichte und kurze Steigung nur mit Schieben - aber sehr wichtig: Die Flasche Bier im Trinkflaschenhalter.

Die Erwähnung der DLRG halte ich auch für wichtig. Die jungen Leute hatten ihren Spaß beim Aufpassen, aber sie passen eben auf.

Den Kohlweißling traf ich im Restaurentgarten am Ümmingerse,

den C-Falter an der Ruhr,

   ebenso die beiden Wanzen.

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